Momentan gibt es viele Diskussionen rund um die Themen Migration, Kinder, Werte und Frauen. Mir scheint, viele Schwierigkeiten, die ich nicht leugnen will, werden hauptsächlich durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht erklärt. Ist das tatsächlich die Ursache?
Oftmals wird die Verwahrlosung der Kinder beklagt, deren Sprachentwicklung und vieles Andere mehr. Ist das wirklich hauptsächlich bei Migranten- und Unterschichts-Kindern zu finden?
In meiner Arbeit konnte ich auch Folgendes beobachten: Oft wurden Kinder abgegeben, die nach der Nacht keine frische Windel bekamen. Kinder kamen ohne Frühstück; sie waren hungrig ohne Chance, dies auch sagen zu können, da sie noch nicht sprachen. Oft waren sie nicht dem Wetter entsprechend angezogen, obwohl die Eltern immer wieder darauf aufmerksam gemacht wurden. Sie bekamen warme Kleidung aus meinem privaten Fundus, damit wir nach draußen gehen konnten. Oft war die Sprachentwicklung sehr mangelhaft; zu Hause wurde kaum mit den Kindern gesprochen.
Diese Kinder kamen eben nicht aus den sogenannten "Problemschichten", sondern aus der Mittelschicht. Nun will ich aber nicht die Eltern anklagen. Viele der Eltern hatten möglicherweise Probleme, von denen ich nichts wusste. Oftmals arbeiteten die Eltern in prekären Arbeitsverhältnissen, verdienten nicht ausreichend und hatten dadurch auch privat viele Sorgen.
Was heute am Arbeitsmarkt passiert, ist den Familien und Kindern nicht förderlich. Die Eltern werden allein mit ihren Sorgen gelassen; oftmals haben sie nicht mehr die Kraft, sich angemessen um ihre Kinder zu kümmern. Krippen, Kindergärten und Schulen unterstützen diese Familien in schweren Zeiten nicht immer. Vielfach werden die Eltern abgewertet, können sie ihre Aufgaben nicht richtig erfüllen. Das ist aber keine Hilfe, es löst das Problem nicht. In der Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte müsste dieses Problem stärker zum Tragen kommen. Man betreut eben nicht nur das Kind, sondern hat immer mit der ganzen Familie zu tun.
Sicher haben die Eltern ein Stück weit versagt, werden die Kinder vernachlässigt. Aber um das Problem zu lösen, muss man eben auch den Eltern helfen, nicht nur den Kindern. Und man muss aufhören, das Problem nur in bestimmten Schichten zu suchen.

4 comments:
Wem es in Deutschland nicht gefällt - und nur auf Lasten der Steuerzahler lebt - sollte wieder in sein Heimatland zurückkehren.
Wer was von dem Staat nimmt muss auch was zurückgeben. Notfalls als Strassenreiniger oder als Altenpfleger.
Alles andere sind Träume. Die Menschen die die Soziallasten aufbringen werden immer älter. Irgendwann gbt es nur noch deutsche Rentner und, deutsche Arbeitslose und den Staat schröpfende Migranten.
Wussten Sie, dass wir pro Jahr aus den gesetzlichen Krankenkassen knapp 200 Millionen Euro an die Türkei überweisen?
Damit werden in der Türkei Angehörige hier in der BRD vlebenden Türken (Hartz IV Empfänger, oder auch arbeitenden Türken)die Gesundheitspflege finanziert. Dies zum Urgrossvater. Im Gegenzug bekommen unsere Rentner hier noch nicht einmal das Notwendigste erstattet. Dazu kommen noch die 10 Euro Zuschlag etc.
Unsere Rentner haben aber ein Leben lang Beiträge einbezahlt!
Die deutsche Politik ist einfach nur pervers.
Das Problem mit den Kindern sollte durch mehr Fürsorge seitens der Gemeinden/ Jugendbetreuer etc gelöst werden
Was haben die Probleme der Kinder mit den Menschen zu tun, denen es nicht in Deutschland gefällt? Oder den Rentnern, die zugegebenermaßen oft zu wenig Rente erhalten? oder der Türkei? Oder den gesetzlichen Krankenkassen? So ganz verstehe ich die Kommentare jetzt nicht.
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